Christiane Jendrich: Funktstille – Systemisch arbeiten in Familien mit Kontaktabbrüchen

Funkstille – da vollzieht jemand einseitig den Kontaktabbruch, für die anderen überraschend und ohne Vorankündigung. Christiane Jendrich zeigt in ihrem Buch Wege auf, wie mit einer systemischen Herangehensweise Verlassenen und auch Verlassende in der Bewältigung des Schrittes unterstützt werden können.

Die Autorin entwirft ein nachvollziehbares Bild auf Hintergründe, Beziehungs- und Kommunikationsmuster bei Kontaktabbruch und zeigt an vielen Beispielen, wie die Haltung der Neutralität, der gute Grund für beide Perspektiven zum Tragen kommt. Ihr Ansatz für Beratung und Therapie in Systemen ·

Julia Samuel: Jede Familie hat eine Geschichte

Wie Liebe und Schmerz uns prägen und was wir daraus machen

„Wir werden nicht einfach in unsere Familien hineingeboren, sondern in die Geschichten unserer Familien, die uns stützen, nähren und manchmal zu Krüppeln machen. Und wenn wir sterben, werden die Geschichten unseres Lebens ein Teil der Bedeutungsgebung unserer Familie“. (Monica McGoldrick in „Wieder Heimkommen“)

Das  Zitat von Monica  McGoldrick, die als Begründerin der Mehrgenerationalen Therapie gesehen werden kann, beschreibt sehr gut die Intention, mit der Julia Samuel in ihrem Buch ·

Sieglinde Schneider, Gabriele ten Hövel: Vorüber ist nicht vorbei

Geschichten und Reflexionen zur Aufstellung in der Einzelarbeit

Wenn Kund*innen mit ihren Themenstellungen und Herausforderungen im Hier und Heute stagnieren, weitet Sieglinde Schneider den Kontext von der persönlichen Ebene auf die systemisch-familiäre. Mit ihrem Buch gibt sie dabei einen horizonterweiternden Ein- und Weitblick in die Familien-Aufstellungsarbeit mit Figuren. Dabei fächert sie die Themen weit auf – Symptome, Traumata, die Beziehungen zu den Eltern, Paarthemen, Erben, Schuld und Ohnmacht… etc. – werden in 60 Fallgeschichten beleuchtet. Ein Ablaufschema sowie wichtige Grundprinzipien ·

Monika Zieschang: Selbst-bewusst leicht leben. Konstruktive Sprache und Kommunikation mit dem eigenen Körper

Wer möchte das nicht: Auf der Sonnenseite des Lebens stehen, die Schatten – Verletzungen, Scheitern, Selbstzweifel, Ängste, negative Glaubenssätze und vieles mehr – hinter sich lassen? Monika Zieschang entwirft in ihrem Buch einen Weg heraus aus dem Dunkel, ohne die wunden Punkte, die Täler des Lebens, immer wieder aufsuchen und durchschreiten zu müssen.

Ihr Ansatz stützt sich auf  Erkenntnisse der Neurowissenschaften, der Veränderungsfähigkeit des Gehirn, neuronale Plastizität genannt. Das Wissen, dass unsere Nervenzellen und ganze Hirnareale sich in ihren Eigenschaften ·

Martin A.Fellacher: Digitale Medien und neue Autorität. Kinder und Jugendliche in virtuellen Welten begleiten

Die Reihe „Leben.Lieben.Arbeiten“ besticht durch praxisnahe Einführungen in zahlreiche Themenfelder des systemischen Arbeitens. Der Band von Martin A. Fellacher über „digitale Medien und neue Autorität“ ist sowohl für Professionelle in der Elternberatung als auch für Erziehungspersonen jedweder Art ein geeigneter Einstieg in die Thematik.

Dabei stellt er einerseits die Bedeutung der digitalen Revolution für die derzeitige Elterngeneration heraus, deren „digitale Vita“ sich von der der eigenen Kinder unterscheidet, den Umgang mit dem „Nicht- Bekannten“, der Erfahrung aus dem Interessensfokus der ·

Haim Omer, Philip Streit: Neue Autorität. Das Geheimnis starker Eltern

Vandenhoeck & Ruprecht, 22019, 145 S., 15,00 EUR

Chaos im Kinderzimmer, Herausforderung Trotzalter, endlose Konflikte um E-Medienzeiten, Mithilfe im Haushalt, Thema Schule, Einfluss der Peergroup…

Elternschaft in Erziehungsverantwortung ist noch nie einfach gewesen. Dennoch waren die Einflüsse und Reize, denen Kinder heute ausgesetzt sind, noch nie so problematisch, zahlreich und so offen zugänglich – sie liegen dem (älteren) Nachwuchs quasi in der flachen Hand.

In der Abgrenzung zu früheren Generationen, in denen Erziehung durch Macht, Angst und Strafen geprägt ·

Birgit Hickey: Wie die Familie unser Leben bestimmt – Genogramme und systemische Aufstellungen

Carl-Auer Verlag, 2022, 359 S., 49,00 EUR

In der Arbeit mit Klient*innen stoßen wir immer wieder auf therapieresistente Krankheiten, Symptome oder Alltagsprobleme, denen auch nach eingehender Prüfung keine physiologischen oder lebensgeschichtlich-psychische Ursachen zu Grunde liegen. Die Ärztin Birgit Hickey hat mit über 20-jähriger Erfahrung für diese Thematiken einen systemisch-familienbiographischen Ansatz entwickelt. Dieser geht davon aus, dass „körperliche und psychische Symptome sowie andere Problem nicht nur in Verbindung zu Ereignissen in der individuellen Vorgeschichte, der eigenen Biografie stehen, sondern auch ausgelöst ·

Monika Röder: Der kleine Eheretter – Ein einfaches 3-Schritte-Programm für Paare

Carl Auer Verlag 2021

Die erfahrene Paartherapeutin Monika Röder gibt mit ihrem „kleinen Eheretter“ allen Paaren – mit und ohne Trauschein – eine einfache aber überzeugende Anleitung um aus destruktiven Beziehungsmustern auszusteigen. Konflikte gehören zur Natur von Beziehungen. Dass Streit jedoch bestenfalls dazu dient, sich einmal Luft zu machen, selten aber um Konflikte zu lösen oder sich als Paar wieder näher zu bringen, diese Erfahrung haben viel Beziehungserfahrenen im Gepäck. Welche Anteile da unserer Prägungen und die neurobiologischen Vorgänge im ·

Nils Pickert: Lebenskompliz*innen – Liebe auf Augenhöhe

Beltz Verlag, 1. Auflage 2022, 19,00 EUR

Nils Pickert kommt in seinem Buch „Lebenskompliz*innen“ schnell auf den Punkt: die romantische Liebe, die in vielen Beziehungen Kompass ist, taugt nicht! Weil sie nicht hält, nie halten kann, was sie uns im biblischen Hohen Lied der Liebe – und nicht nur dort – verspricht.

Aber was stattdessen? Einfache Antworten, da ist der Autor ehrlich, gibt es nicht. „Liebe kann scheitern, sie ist dreckig, langweilig auch mal banal. Wichtig ist, dass wir uns ·

Gerald Hüther: Würde. Was uns stark macht, als einzelne oder als Gesellschaft

Knaus Verlag, 2018, 192 S., 20,00 EUR (auch als e-Book)

Klimawandel und Artensterben, Ressourcenplünderung und globale Vermüllung, Optimierung der Spezies Mensch zur Überwindung von Alter, Leid und Tod… „Geht es noch würdeloser?“, fragt Gerald Hüther in seinem neuesten Buch.

Aus der Perspektive des Neurobiologen zeigt er, wie die Idee der Würde als innerer Kompass für den Einzelnen und für das Zusammenleben in Gesellschaften helfen kann, das Überleben im digital-globalen Konsumzeitalter für Mensch und Natur zu sichern. In einer auch für ·